Ausstellung mit Bildern von Capillaro eröffnet
Gemeinde Wallenhorst
Es ist vor allem Staunen, das die Bilder des Fotokünstlers Capillaro beim Betrachter auslösen: Staunen über ihre unglaubliche Detailfülle und Staunen über Perspektiven, die eigentlich unmöglich, weil uneinnehmbar, scheinen.
Dieses Staunen erfasste auch das Wallenhorster Publikum, als am Freitag (24. März) im Rathaus eine von der Gemeinde Wallenhorst organisierte Ausstellung mit Arbeiten des Hamburgers eröffnet wurde. Zu sehen waren viele neue Eindrücke altbekannter Stadtarchitekturen.
Seine Motive findet Capillaro dabei vor allem in seinen Lieblingsstädten Hamburg, Paris und New York. In seiner für ihn charakteristischen Technik der Diagonalo- und Vertikalografie bildete er beispielsweise die Fassade des Hamburger Rathauses, den Pariser Eiffelturm und die Brooklyn Bridge in New York ab.
Die Ergebnisse dieser Arbeit, dargestellt in meterlangen Leinwand-Formaten, kommen einer Abenteuerreise für die Augen gleich. Denn viele Motive lassen sich erst nach genauem Hinschauen wiedererkennen, zahllose Details wollen entdeckt werden.
„Kunst will neue Einsichten vermitteln, und genau das ist es, was diese Bilder buchstäblich tun“, sagte Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde zur Ausstellungseröffnung. Der Künstler eröffne Perspektiven, die man ohne ihn nie gehabt hätte. Aus diesen neuen Einsichten wiederum könnten „neue Ansichten oder zumindest die Offenheit zu solchen wachsen“.
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung erklärte der Künstler selbst, hinter dessen Pseudonym übrigens der Me-diziner Dr. Götz Härle steht, den Besuchern die Bilder und deren Entstehungsgeschichte. Beschreiben indes lassen sich die Werke kaum, man muss sie selbst erlebt haben. In Wallenhorst ist das noch bis Freitag (28. April) zu den Öffnungszeiten des Rathauses möglich: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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