Spannung bis zum letzten Meter
Patrick Nuber heißt der Sieger der diesjährigen 12. Internationalen Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren, die am Wochenende (28. bis 30. Juli) in Wallenhorst ausgetragen wurde.
Nuber und seine Konkurrenten lieferten sich auf den letzten Metern der Schlussetappe am Sonntag ein spannendes Finale. Mit durchschnittlich 42,4 Stundenkilometern und nur einer Sekunde Vorsprung erreichte Nuber (Deutschland) in einer Zeit von 6.41.18 das Ziel. Nur eine Sekunde später folgte Matt Kink (Australien) auf Platz zwei und drei Sekunden später Niki Ostergaard (Dänemark) auf Platz drei.
Die Mannschaftswertung entschied das Team Deutschland vor dem Landesverband Thüringen und dem Team GLS Junior aus Dänemark für sich. In der Bergwertung hatte Felix Rinker vom Landesverband Baden die Nase vorn. Die Plätze zwei und drei belegten Matthias Krizek (Österreich) und Matt King (Australien).
In der Sprintwertung setzte sich Frederique Robert (Belgien) gegen Felix Rinker (Deutschland) und Patrick Nuber (Deutschland) durch. Frederique Robert gewann außerdem die Königsetappe über 114,3 Kilometer vor Felix Rinker und Patrick Nuber.
Insgesamt hatten die 125 Rennfahrer an den drei Tagen drei Etappen und ein Einzelzeitfahren bewältigt. Entlang der Strecke wurden sie von zahlreichen Fans angefeuert. Zudem sorgte ein attraktives Rahmenprogramm für gute Unterhaltung im Start- und Zielbereich der Großen Straße.
Am Ende des ersten Renntages hatte der stellvertretende Bürgermeister Alfons Schwegmann im Namen von Bürgermeister Ulrich Belde alle Organisatoren der Veranstaltung zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. Sein besonderer Dank galt Otto Pätzold, dem Vorsitzenden des Vereins Internationale Niedersachsen-Rundfahrt e. V. (INR), der Veranstalter des Rennens ist, sowie der Polizei und der Feuerwehr für die Unterstützung.
Pätzold seinerseits dankte der Gemeinde Wallenhorst für die hervorragende Organisation. Er hob besonders die Herzlichkeit und freundschaftlichen Verbindungen, die sich aus den vergangenen Jahren entwickelt haben, hervor. Sogar das Wetter sei in Wallenhorst zuverlässig: „Jedes Jahr gibt es in Wallenhorst am Freitag des letzten Juli-Wochenendes um 18 Uhr eine Regenwahrscheinlichkeit von 150 Prozent, da gießt es wie aus Eimern“, erklärte Pätzold.
Nach dem letzten Rennen am Sonntag lobte Bürgermeister Belde den reibungslosen Ablauf dieser rundum gelungenen Veranstaltung: „Wir alle sind in puncto Radsport mittlerweile in Wallenhorst zu einem professionellen und familiären Team geworden. Ich freue mich, wenn wir im nächsten Jahr diese Erfolgsstory fortsetzen!“. So darf Wallenhorst schon jetzt auf ein Wiedersehen mit jungen Nachwuchs-Radsportlern im nächsten Jahr gespannt sein.
Text und Photo: Gemeinde Wallenhorst
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