Künstlerisch zur rundum überzeugenden Bewerbung
Schreibwerkstatt bereitete Jugendliche der Alexanderschule auf Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche vor.
Wenn eine Bewerbung erfolgreich sein soll, muss sie nicht nur überzeugend und ansprechend sein, sondern außerdem zum Bewerber passen. Von diesem Grundgedanken geht die Schreibwerkstatt „Bewerbung mal anders“ aus, die Jörg Ehrnsberger und Manfred Pomorin von Mittwoch bis Freitag (12. bis 14. Dezember) mit Neunt- und Zehntklässlern der Alexanderschule Wallenhorst durchführten.
Als Autor weiß Jörg Ehrnsberger eine ganze Menge, darüber, wie man nicht nur gut, sondern auch gern schreibt. Pantomime und Choreograph Manfred Pomorin kennt sich aus mit gekonnter Selbstpräsentation. Diese Kompetenzen bringen die beiden Trainer in ihr „etwas anderes“ Bewerbungstraining ein und geben sie an die Jugendlichen weiter.
Die 15 Teilnehmer entwickelten an den drei Vormittagen anhand abwechslungsreicher Schreibübungen ihr eigenes bisheriges Bewerbungsschreiben weiter. Die Arbeit daran darüber wurde immer wieder ergänzt durch spielerische Elemente, in denen die Jugendlichen die Selbstpräsentation und die Darstellung ihrer Arbeitsergebnisse trainierten. Ebenso diskutierten sie diese Ergebnisse miteinander, um so ihre Kritikfähigkeit zu stärken.
„Die Teilnehmer sollen zwei Hemmnisse abbauen: zum einen die Angst vor dem Schreiben, zum anderen die Angst, sich selbst einem möglichen Arbeitgeber vorzustellen“, erklärten Ehrnsberger und Pomorin. Nur, wenn sowohl Schreiben als auch Vorstellung gleichermaßen überzeugten, hätten Bewerber eine Chance auf Einstellung.
Auf den Weg gebracht hatten das Projekt zur Berufsvorbereitung die Schulsozialarbeiterinnen Birte Loddeke und Bianca Köhler. Finanziert wurde es mit Unterstützung des Landkreises Osnabrück, des Pro-Aktiv-Centers Maßarbeit kAöR und der Bundesagentur für Arbeit.
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